Wenn man sich ausreichend mit den wichtigsten Nahrungsstoffen versorgt, die der menschliche Körper für sein Wachstum braucht, und das Zusammenwirken dieser Grundelemente mit berücksichtigt, dürfte es nicht allzu schwer fallen, gänzlich auf Fleisch zu verzichten.
Ein bekanntes Phänomen ist der Mangel an Eisen, der angeblich auftreten soll, wenn man kein oder nur wenig Fleisch ist. Dabei wird übersehen, dass Eisen nicht grundsätzlich nur und auch nicht vor allem in Fleisch enthalten ist.
Ein Blick in die Nährwerttabelle zeigt, dass nur einige wenige Fleischsorten viel Eisen enthalten, diese aber stark mit Schadstoffen belastet sind. Bestimmte Gemüse- und Getreidesorten sowie Nüsse & Samen enhalten sogar deutlich mehr Eisen als Fleisch im allgemeinen. Was stimmt also am Gerücht über den Eisenmangel bei denen, die kein Fleisch essen?
In der folgenden Liste sind bespielhaft eisenreiche Lebensmittel aufgeführt, entnommen aus "Die große Nährwerttabelle" (GU-Ratgeber), bezogen auf 100 g verzehrbarer Anteil.
FAZIT: Für den Tagesbedarf von 10 bis 20 mg Eisen
reicht bereits EIN herzhaft-gesundes Vollkorn-Müsli,
angereichert mit knackigen Nüssen, Sonnenblumenkernen und Rosinen!
Viel Spaß und Erfolg bei der Umstellung auf fleisch-lose Kost!
Wichtig zu wissen wäre noch, ob wir denn überhaupt, wie uns von Ärzten und Wissenschaftlern suggeriert wird, soviel Eisen brauchen. Dazu verweise ich auf die Seite von greenpeace mit dem Thema " Doping aus dem Supermarkt".
» Applaus für die Norweger kommt auch von Ernährungsexperten. „Die blasse Tante mit der leichten Anämie wird 100 Jahre alt“, lobt Medizinprofessor Hans K. Biesalski die starke Konstitution von Menschen mit zu wenig Eisen im Blut. Leichter Eisenmangel schütze vor Infektionen, da fast alle Krankheitserreger den Stoff für ihr Wachstum benötigten. So zeigten Studien bei den Massai in Kenia, dass die Nomaden trotz verschmutzten Trinkwassers selten an Durchfall litten. Als sie jedoch mit Eisen aufgepäppelt wurden, erkrankten einige an Malaria, andere an einer nicht selten tödlich verlaufenden Amöben-Ruhr. Zu diesen Befunden passt, dass Menschen, die an einem erblich bedingten Eisenüberschuss (Hämochromatose) leiden, ein höheres Risiko haben, an Herzinfarkt, Diabetes und verschiedenen Tumoren zu erkranken. „Offenbar ist Eisen ein janusköpfiges Element, auf das der Körper nur in engen Grenzen angewiesen ist und das mit steigender Konzentration auch Schaden anrichten kann“, kommentiert Brigitte Neumann vom EU.L.E.-Institut.««